Montag, 11. November 2013

Saarländische Grumbeer ~ Kieschelscher


"Grumbeer - Kieschelscher" so nennt man die bei uns ... 
Kartoffelplätzchen, Reibekuchen, Reibedatschi usw. im Rest vom Reich.
Grumbeere - sind Kartoffeln ... 
Kartoffeln gäbds nur Sunndachs, unna de Woch gäbts nur Grumbeere, die sin billischa *-*

Schon von kleinauf gabs sehr oft Grumbeerkieschelscher, bei de Uroma, bei de Oma und de Mama dehemm.
Die gabs meistens Samstags zu de Supp, egal ob Grumbeersupp, Bibbelschesbohnesupp oder Graupensupp ... Grumbeerkieschelscher passe immer ;)

Ich kann Reibekuchen ja immer essen, in jeder Form ... 
mit Abbelmus, mit Sauerrahm & Lachs, überbacken mit Tomaten & Mozzarella oder mit Blutwurst ... egal wie ... der Saarländer schlemmt halt gern .

Grad in diesem Moment schwimmen die Reibekuchen in de Pann ... heute mal " Nature" mit einem hausgemachten Apfelmus.

Wie die saarländische Grumbeer - Kieschelscher gehn, das verrate ich hier ...

Für 4 gute Esser :

2 kg rohe Kartoffeln
1 gr. dicke Zwiebel
1 Stange Lauch *nur das Weiße
etwas geh. Petersilie
etwas kleingeschnittenes Maggikraut
1 Ei
etwas Mehl
Salz
schwarzer Pfeffer
Muskatnuss
* eine kl. Knobi wer möchte

Zubereitung :

Die Kartoffeln schälen, waschen und auf einer Reibe fein reiben.
Lauch, Petersilie und Maggikraut waschen, putzen, fein schneiden und dazu geben.
Anschl. die Zwiebel und *Knobi, schälen, fein reiben und zu der Kartoffelmasse geben und gut vermischen.
Ei, Mehl und Gewürze dazu geben und gut abschmecken .

Öl in einer Pfanne erhitzen und anschl. jeweils eine gr. Esslöffel Kartoffelmasse geben, bis die Pfanne mit Reibekuchen gefüllt ist. Die Reibekuchen von beiden Seiten knusprig braun ausbacken.

Damit sie nicht ganz so fett sind, mit Küchenkrepp abtupfen .

Dazu essen wir gerne Apfelmus/kompott oder Salat. 

Kommentare:

  1. Da muss ich noch die Aussprache üben :) aber ich bezweifle, dass ich diese je richtig ausprechen kann. Aber Nachkochen und Genießen geht ja auch ohne Worte ;)

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    1. Ich gebe Dir gerne Nachhilfestunden in saarländischem Dialekt ;)

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  2. Hört sich sehr simpel und lecker an. Erinnert mich auch an die Berner Rösti.
    LG Anna

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    1. Rösti werden mit Pellkartoffeln gemacht, diese hier mit frisch geriebenen Kartoffeln. Vom Geschmack her sind sie auch anders.

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