Der Frühling ist da, herrlicher Sonnenschein ... angenehme Wärme und ein Garten voller grüner, junger Tannenspitzen, nur leider ist das nicht mein Garten ;o( ... sondern der, meiner lieben Nachbaren.
Da ich ja schon immer mal Tannenspitzenhonig selber machen wollte, nach Oma Friedel´s altem Familienrezept aus der Schweiz, habe Ich gefragt, ob ich mir ein paar Spitzen brechen könnte, mein Nachbar ... Nein ... Ich hab geschaut wie vom Blitz getroffen .
Seine Frau hat gelacht ... hmm was soll´s dachte Ich.
Vorgestern kam er, in der Hand eine Schüssel voll frisch, gepflügter, wunderschöner Tannenspitzen ...
Ich musste lachen, er aber auch, der Deal : Er möchte ein Glas ... ;o)
Ist doch Ehrensache ... also, hab mich gleich ans Werk gemacht ...
So, ging es los :
Die Menge der Tannenspitzen kann jeder für sich entscheiden, dafür gibt es keine Mengenangabe, die braucht es auch nicht!
Die frisch gepflügten Tannenspitzen in etwas Wasser kurz abwaschen, wegen dem vielen Blütenstaub, anschl. in ein Sieb geben und abtropfen lassen.
Die frisch gepflügten Tannenspitzen in etwas Wasser kurz abwaschen, wegen dem vielen Blütenstaub, anschl. in ein Sieb geben und abtropfen lassen.
Die Tannenspitzen in eine Schüssel geben und mit eiskaltem Wasser übergießen so das 2 cm Wasser über den Spitzen steht, mit einem Teller beschweren und über Nacht an einem kühlen Ort, aber nicht im Kühlschrank abgedeckt stehen lassen.
Am nächsten Tag sieht das Ganze dann so aus :
Wie man erkennen kann, haben die Spitzen schon einiges an Farbe verloren.
Das Ganze nun in einen Topf umfüllen und ca. 30 Min. auf kleiner Stufe köcheln lassen.
Diesen Sud wieder über Nacht stehen lassen.
Am nächsten Tag den Sud abseihen, die Flüssigkeit ist jetzt milchig geworden.
Den Sud abmessen und in einen Topf füllen und die selbe Menge an Kandiszucker hinzufügen. Ich habe halb weissen und halb braunen Kandiszucker verwendet, war gerade noch vorrätig. Man kann aber auch nur braunen / weissen Kandiszucker verwenden.
Mit normalem feinen Zucker geht´s natürlich auch.
Nun muss der Tannenspitzenhonig einkochen und das kann je nach Menge schon einige Stunden dauern.
Der Honig ist fertig ... wenn Blasen entstehen, dieser dickliche Sirup in Twist - Off - Gläser füllen, zudrehen und auf den Kopf stellen und so erkalten lassen.
Vorsicht beim angreifen der Gläser ... sie sind super heiss.
Beim Abkühlen dickt es noch ein.
Haltbarkeit :
Dieser köstliche Tannenspitzenhonig hält sich 1 1/2 Jahre, wenn man ihn an einem kühlen, dunklen Ort aufbewahrt.
Info :
Tannenspitzenhonig ist eine Art Melasse, also ein Honigersatz. Im Volksmund nennt man diese Art der Zubereitung " Honig "
Je dunkler die dickflüssige Masse ist, umso stärker hat sich der Zucker beim Einkochen karamellisiert.
Seine Farbe ist Bernstein.
Der Geschmack zwischen zitronig ~ frisch und dezent harzig.
Wir Schweizer nennen ihn Tanneschösslihonig .
Tannenspitzenhonig ist schleim ,- u. krampflösend, beim ersten jucken im Hals gleich einen Löffel voll " Gold " lutschen oder in den Tee geben ... so haben Erkältungskrankheiten keine Chance ;o)
Übrigens :
In der Schweiz bezahlt man für 1 kg = 100 sFr., das sind umgerechnet 77,53 EUR .
Meine Auslagen 2 EUR für den Zucker, etwas Strom & Wasser ... ach ja ... meine Arbeitskraft ... aber die ist eh unbezahlbar ;o)
Mein Fazit :
Die Arbeit hat sich mehr als gelohnt ... ein toller Geschmack. Ich hab Lust auf mehr, mal sehen ob ich noch ein paar Tannenspitzen bekomme !?
Als Ich endlich fertig war, kam schon der erste Abnehmer, mein Schwiegervater hat sich gleich ein Glas unter den Nagel gerissen ;o).
Die Nachbaren bekamen natürlich auch ein großes Glas.
Fazit vom Nachbar : Einfach nur "KÖSTLICH"
Noch was wichtiges zum Schluss :
Auch auf Honig muss man als Veganer nicht verzichten, auf Bienenhonig zwar schon, aber dafür gibt es viele süße Brotaufstriche auf pflanzlicher Basis, die eine ähnliche Konsistenz haben wie Honig. So wie dieser Tannenspitzenhonig kann man auch Löwenzahnhonig, Salbeihonig und Holunderblütenhonig, selbst herstellen, selbes Verfahren, wie hier.
Bei dem aktuellen Event " Geschenke aus der Küche " von 1 x umrühren bitte , hätte ich einige Geschenke parat ... diesmal habe Ich mich für den Tannenspitzenhonig entschieden, weil ich ihn sooo köstlich finde.
Toll, ich kann fast durch den Monitor riechen, wie gut das duftet! Ich kenne das auch nur aus der Schweiz, vor Jahren hatten wir mal Gläser dort eingekauft. Das Selbermachen war mir immer etwas zu aufwändig.
AntwortenLöschenIch denke, die Tannenspitzen kann man sich auch im Wald holen, oder? Und dieses Jahr ist überall so viel Blütenstaub, da muss man alles abwaschen...
Aufpassen!! Das Pflücken von Tannenspitzen im Wald ist, zumindest in der Schweiz, streng verboten und nur mit einwilligung des jeweiligen Waldbesitzers / Försters erlaubt!!
Löschenach so geht das. Ich hab mal (ohne vorher zu recherchieren) vor 3 Jahren eine Handvoll Spitzen in echtem Honig kalt angesetzt. Das war nicht besonders.
AntwortenLöschendas ist ja Klasse, und super erklärt, mit den step by step Fotos, genial.
AntwortenLöschenLieben Gruß Gaby
.... danke, ich werds probieren, bei meiner lieben Nachbarin fallen die Tannenspitzen schon fast in meine Küche,,,hihi, wieviel an Menge muss ich nehmen???
AntwortenLöschenGLG Anita aus dem Norden.....
Hallo,
AntwortenLöschendanke für das Rezept. Echt super lecker... ist schon fast alles weg und all die probiert haben sind begeistert... Mein einziger Fehler war, das ich den Sirup etwas zu lange gekocht habe. er ist jetzt etwas fest und zäh...
Auf jeden Fall freue ich mich schon aufs nächste Jahr, dann mach ich mehr...
DAnke.
genialer Blog, mach weiter so :-)
Lieben Gruß
Nadine
hmmmmm, das sieht ja lecker aus! Was muss ich anstellen um so etwas schönes als Geschenk zu bekommen? Nein, nein, war ein Scherz. Meine Mutter hat immer gesagt, man bettelt nicht! Ohh man, evtl nur ein ganz kleines Bisschen? ;-)
AntwortenLöschenAch eigentlich bin ich ja schon froh wie es ist, ich habe den tollen Honig ja schon von Dir bekommen, ja für den Geschenke-Event, als Rezept, was will ich da mehr, jetzt kann ich ihn ja nach machen. Herzlichen Dank! und lieben Gruß Klärchen
wir stellen diesen sog.Tannenzaepfchenhonig schon 37 Jahre her, er ist bekannt im Schwarzwald und Elsass,Schweiz, war frueher der sogenannte Arme-Leute-Honig. Schmeckt immerwieder sehr lecker,und auch fuer Honigallergiker geeignet. Grussle Chris .
AntwortenLöschenUnd wieder ist Maiwipfelzeit und ich habe nach einem Rezept gesucht und bin hier gelandet. Super Seite, vielen Dank für die Tipps. Ich hab gleich mal Honig angesetzt, bei mir wurde das nach 2 Nächten allerdings überhaupt nicht milchig. Jetzt köchelt er vor sich hin, die Spannung steigt. Es riecht aber sehr gut, würzig-zitronig. Ich hatte so viel gesammelt (in meinem eigenen Garten), dass ich auch noch welche in Essig angesetzt habe. Auf die bin ich besonders gespannt.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Turtulla
Hallo Turtulla,
Löschendas macht garnichts dass der Sud nicht trüb wird.
Pass gut auf das nichts über läuft ... immer schön rühren .
Kannst ja mal Bescheid geben wie es gelaufen ist, würde mich freuen.
In Essig eingelegt sind Sie echt lecker, musst etwas Geduld haben u. es dann probieren.
LG Kerstin
Geht das auch mit Fichtenspitzen?
AntwortenLöschenMit Fichtenspitzen geht das auch. Viel Spass beim ausprobieren.
AntwortenLöschenLG Kerstin
Hört sich sehr gut an! Ich habe gerade Tannenspitzenlikör angesetzt und möchte nun dieses Rezept ausprobieren. Aber welche Menge/Verhältnis an Tannenspitzen und Zucker benötige ich?
AntwortenLöschenLG Michaela
Hi Michaela,
AntwortenLöschendie Tannenspitzen machst Du in eine Schüssel und bedeckst sie mit Wasser 2cm höher u. beschwerst sie, am nächsten Tag absieben und abmessen, soviel Flüssigkeit soviel Zucker brauchst du .
Gutes Gelingen
Kerstin
Danke für die Antwort. Das habe ich alles verstanden, aber muss ich 100 Stück Tannenspitzen oder 200 g nehmen oder mehr oder weniger. Eine Schüssel voll ist ein dehnbarer Begriff. Sud abmessen u. die gleiche Menge Zucker. Gramm u. ml sind ja unterschiedliche Mengen. Oder habe ich jetzt einen Denkfehler?
AntwortenLöschenLG Michaela
Hi,
Löschenalso egal wieviele Tannenspitzen Du hast, man braucht den Sud, diesen abgießen und dann abwiegen .
Sud nicht in ml sondern in g .
Die Grammzahl brauchst Du, dann die gleiche Menge an Zucker anwiegen.
Hoffe Du verstehst mich ;o)
Jawoll - verstanden. Werde es mal versuchen. Über das Ergebnis werde ich dich dann mal informieren...
LöschenLG Michaela
Viel Glück beim ausprobieren, freue mich schon auf dein Feedback ;)
AntwortenLöschenLiebe Kerstin, ich habe jetzt mal ein bisschen auf Deinem schönen Blog gestöbert und bin unter anderem hier hängengeblieben. Das klingt ja wunderbar! Aufwendig, aber toll. Ich werde mal im Mai Freunde fragen, die am Berliner Stadtrand einen Garten haben. Vielleicht haben die sogar Lust auf gemeinsames Einkochen. Danke für das tolle Rezept und lieben Gruß!
AntwortenLöschenGutes gelingen ;O)
LöschenEin Hoch auf Kerstin. Ich suche schon ewig nach einem verständlichen Rezept ! Danke !
AntwortenLöschenBitte ;o)
AntwortenLöschenes freut mich das mein Rezept dir gefällt, ich wünsche dir gutes gelingen ;o)
wirklich tolles Rezept... mache ich demnachst.
AntwortenLöscheneijeijei...nun müsste nachbars tannengrün ebenfalls herhalten.! aber einer muss die leiter halten! ;-))
AntwortenLöschenggglG
Kein Problem FKK hat bestimmt Zeit ;)
Löschen....so..meiner ist auch auf dem herd...:) ....hatte auch glück und habe nachbarn mit tanne..in der schweiz darf man im wald drf man schon länger nicht sammeln, kann bussen geben...
AntwortenLöschenJa das mit der Strafe ist mir bekannt ...
Löschenalso AUFPASSEN ;)
Ich habe heute das Honig Rezept ausprobiert, nachdem mein Sohn und sein Freund Tannenspitzen gesammelt haben. Bei der Gelierprobe ist mir schon das Wasser im Mund zusammen gelaufen. Schmeckt super lecker!!!
AntwortenLöschenVielen Dank nochmal.
Vielen Dank für dein Feedback ... der schmeckt in ein paar Tagen noch besser, wenn er durchgezogen ist, er wird dann auch etwas dickflüssiger werden.
LöschenLasst es euch schmecken ... schade dass Ich nicht deinen Namen kenne ;(
LG Kerstin
Das war genau, was ich gesucht habe! Bei uns heißt er Maispitzenhonig. Habe mir erklären lassen wie es geht. mit dieser Anleitung hier kann nichts schiefgehen! Der Honig köchelt ein und schmeckt jetzt schon lecker.
AntwortenLöschenLG von der Schorfheiderin
Das freut mich das er dir gelungen ist, lass ihn dir schmecken ;)
LöschenLG Kerstin
Das Rezept ist so toll und detailliert beschrieben, und ich probier das nun mit Salbei. Hoffe es gelingt mir!
AntwortenLöschenVielen Dank für das Rezept.Die Tannenspitzen sind gepflückt und angesetzt.Ich bin gespannt.
AntwortenLöschenMeine Tanne ist 20m hoch:-)L.G. Dagmar
Endlich hab auch ich mich über den Tannenspitzenhonig darüber getraut.
AntwortenLöschenNach dieser tollen dokumentierten Anleitung ist er mir auch auf Anhieb geglückt und schmeck sooooo guuuat.
Vielen Dank u.lbg v.NÖ i.die CH
Herzlichen Dank für das tolle Rezept!!! Wir haben eine Tanne im Garten - die ist über und über voll mit Spitzen! Das werde ich in den nächsten Tagen mit den Kindern ausprobieren! LG, Yushka
AntwortenLöschenVielen herzlichen Dank....ich habe dieses Rezept gerade ausprobiert.....und endlich das Rezept gefunden so dass der Honig genau so schmeckt wie aus der Kindheit als es meine Grossmutter gemacht hatte ...leider konnte sie uns das Rezept nicht mehr weitergeben....normalen Zucker schmeckt nicht gleich wie Kandiszucker...einfach vielen vielen Dank
AntwortenLöschenDanke für die tolle Anleitung! Hat auf Anhieb wunderbar geklappt!
AntwortenLöschenBeste Grüsse aus Zürich
Manuel
also wässern und dann alles kochen am nächsten Tag auch den maiwuchs? wann siebe ich diesen raus lg nine
AntwortenLöschenSteht alles genau im Rezept ;)
AntwortenLöschenIch bin begeistert von dem Rezept , habe gerade ein Körbchen voll aus dem Garten mitgebracht !! Und werde gleich los legen !! :-)
AntwortenLöschenAber eine Frage hätte ich : muss ich die enden noch mal extra säubern , weil die teilweise braun sind ??
Ich sag schon mal danke !!;
Hallo,
Löschenich habe die braunen Teile entfernt, die sollte man schon wegmachen. Gutes Gelingen;)
VG Kerstin
Danke
AntwortenLöschenKannst du mir bitte sagen wieviel flüssigkeit ich brauche in Gramm oder Kilo , damit ich ein Anhaltspunkt habe ?? Gekocht habe ich schon ,muss jetzt noch mal ziehen lassen !
Aber das sieht jetzt so wenig aus , :-(
Ich danke dir schon mal
Lg
Einen Anhaltspunkt kann ich dir leider nicht geben, es ist von deiner Menge abhängig. Du befüllst die Schüssel deiner Wahl, bedeckst sie mit Wasser und wenn alles durchgezogen ist, wird abgesiebt und die Flüssigkeit gewogen, diese Menge ist ausschlaggebend für die Zuckermenge. Die Menge kannst Du frei wählen, jemehr Grundstock umso größer die Ausbeute ;)
LöschenGruß Kerstin
Habe ihn fertig !!
AntwortenLöschenLecker , lecker kann ich nur sagen . Habe zwei Liter Sud gehabt ! Hat sich gelohnt !!
Werde das Rezept mit Holunderblüten auch noch machen ,
Vielen lieben Dank fürs Rezept
Lg Ines
Super, freut mich dass es Dir schmeckt ;)
LöschenWenn die Grippezeit anfängt wirst du merken wie sehr er hilft. Dan viel Spass bei der Holunderblütenverarbeitung
LG Kerstin
Hallo. Ich kenne diesen "Tannenspirtzenhonig" auch, allerdings ist meine Überlieferungen aus Slowenien und die Art der Zubereitung ganz andere.
AntwortenLöschenHab mich aber sehr gefreut das man es hier bei uns auch schon kennt :-)
Hallo. Ist es egal von welcher Tannenart? :)
AntwortenLöschenDie gemeine Fichten = Tanne solltest du nehmen.
LöschenIch hab eine kleine himalaya kiefer daraus schmeckt er noch intensiver 😋 aber normalen mach ich auch immer schmeckt echt Hammer !!!
LöschenGruß aus dem Saarland:))
Danke für den Hinweis werde ich auch mal ausprobieren.
LöschenLG Kerstin
Ich habe jetzt die Tannenspitzen zwei tage im Wasser liegen aber sie sind immernoch grün wie nach dem Pflücken und das Wasser ist auch noch klar . Was stimmt da nicht ?
AntwortenLöschenGanz ehrlich ... keine Ahnung woran das liegt. Probier doch mal den Sud, wenn der nach den Tannen schmeckt, dann ist alles Ok u. du kannst loslegen.
AntwortenLöschenLG Kerstin
Hallo Kerstin,
AntwortenLöschenich habe auch gestern Tannenspitzen gepflückt sie haben bis jetzt aber auch kaum ihre Farbe verloren. Ich koche sie gerade und morgen hoffe ich, dass ich den Sud einkochen kann.
LG Claudia
Gruß aus Italien supergutes Rezept habe gleich Honig gemacht und ist supergut
AntwortenLöschenHallo Kerstin,
AntwortenLöschenmein erster Tannspitzenhonig steht fertig abgefüllt vor mir - nach Deinem Rezept. Ich bin begeistert und werde wieder welchen machen. Es hat Spaß gemacht zu beobachten, wie sich der Honig durch die einzelnen Arbeitsschritte entwickelt hat. Und natürlich das wiederholte Probieren der Gelierprobe :-).
Ich sage nur SEHR LECKER und vielen Dank für die ausführliche Anleitung.
Liebe Grüße aus dem Wald
Lidia
Liebe Kerstin,
AntwortenLöschenalso das probiere ich aus sobald die Tannenspitzen etwas größer sind - hab heute gesehen sie sind noch so winzig-
ich kenne die Zubereitung aus meiner Kindheit (ist schon ein Weilchen her) anders, meine Mutter hat die Spitzen Lagenweise abwechselnd mit Zucker in große Gläser geschichtet und die wurden dann auf die Fensterbank gestellt. Solange bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Dann wurde alles erwärmt und abgeseiht.
Was ich mir heute . wenn ich an die Konsistenz des Honigs denke doch schwierig vorstelle.
Aber es hat geklappt.
Liebe Grüße
aus Mattsee
Clara
Ich bin auch (erst) dieses Jahr auf den Geschmack gekommen! Mmmmhhh! Das gleiche kann man mit Löwenzahnblüten machen, schmeckt auch sehr köstlich. Und die sind gaaanz sicher nicht geschützt. :-)
AntwortenLöschenLieber Gruss!
Sandra
Hallo, liebe Kerstin,
AntwortenLöschennach zufälligen Entdecken Deiner Seite und diesem Rezept haben wir uns beim Nachbarn Wipfel besorgt.
Diese stehen nun nach dem Aufkochen gestern wieder auf dem Herd. Zucker ist drin und alles wird langsam warm. Es riecht jetzt schon umwerfend!
Nun zu meiner Frage: Eben kam ein Anruf und ich muß in ca.1 Stunde für knapp 2 Tage weg. Ist jetzt alles umsonst gewesen oder kann ich in 2 Tagen einfach weitermachen?
BITTE, BITTE, vielleicht kannst Du mir oder eine Mitleserin helfen!
Es ist zum Mäuse-melken....
Danke und liebe Grüße von der Namensvetterin Kerstin
Hallo, so eine Situation hatte ich noch nicht, probier es einfach mal aus. Da es noch nicht zu Ende gekocht hat, müsste es kein Problem sein. Gib mal Rückmeldung.
LöschenLG Kerstin
Hallo Kerstin,
Löschenhier nun meine Rückmeldung:
Die 2 Tage Pause haben der Melasse NICHTS ausgemacht. Vor mir stehen 18 kleinere Gläser voll mit Bersteingold und es riecht im ganzen Haus nach Wald!
Also, wenn mal Zeitnot ist, nicht verzweifeln! Ich denke, wenn erstmal mit dem Zucker einmal alles aufgekocht ist, dann ist quasi schon die halbe Konservierung auf dem Weg. Anders kann ich es mir nicht erklären.
Wie auch immer, herzlichen Dank für das tolle Rezept!!!
Grüße aus dem nördlichsten Norden in Deutschland von der glücklichen Kerstin
Hallo Kerstin
AntwortenLöschenBei meinem Tannenbaum hinter dem Haus hat es viele schöne Tannenspitzen. Nun möchte ich gerne den Honig ausprobieren.
Herzlichen Dank für deine tolle Anleitung.
Habe versucht heraus zufinden, wieviel Zucker auf wieviel Flüssigkeit kommt. Doch es scheint, dass ich diese Angabe übersehe.
Wieviele Tannenspitze soll ich pflücken (in Gramm)?
Danach ist es mir klar, dass ich es in eine Schüssel geben muss und zudecken.
Erst dann wird das Wasser abgewogen.
Könntest du mir angeben, wieviel Wasser und Zucker (Verhältnis) ich nehmen soll.
Fügst du auch Zitronensäure bei, oder eben nur das aufgefangene Wasser und den Zucker?
Würde mich über eine Antwort freue.
Liebe Grüsse
Amelia
Hallo,
Löschenkeine Zitronensäure ... das abgemessene Wasser ist genau das Maß für den Zucker, ich kann Dir da keine Grammzahl angeben. Jeder kann die Menge an Wipfeln nehmen wie er will, das Rz passt immer wenn man alles richtig wiegt.
LG Kerstin
Ahoi,
AntwortenLöschenhabe mich die Tage mit dem Rezept beschäftigt. Leider haben sich bei mir keine Bläschen gebildet. Habe dann nach Gefühl in Gläser abgefüllt. Nun habe ich fast steife Masse in Gläsern.
Kann man diese noch retten und was habe ich falsch gemacht? :D
Hallo,
LöschenDas Problem hatte ich beim ersten Mal auch. Du musst die Masse einfach noch länger kochen. Das kann schonmal 4-5 Stunden in Anspruch nehmen. Lohnt sich aber!
Für mich keine Hilfe, ein Rezept ohne jegliche Mengenangaben und Kochzeiten.
AntwortenLöschenWenn du genau gelesen hättest, wäre dir aufgefallen, dass man überhaupt keine Mengenangabe braucht. Du pflügst dir eine X-beliebige Menge an Spitzen und setzt diese an, der Ansatz wir dann gemessen und nach dieser Menge wird Zucker abgewogen und die Zeit zum Einreduzieren ist je nach dem wie Du deinen Herd einstellst und Du die Konsitenz willst unterschiedlich. Ich kenne eine Menge an Leuten die dieses RZ genau nachgemacht haben. Komisch dass all diese Leute ein Spitzenergebniss hatten. Wer lesen kann ist klar im Vorteil, zudem mag ich anonyme Kommentare überhaupt nicht, man kann mich jederzeit persönlich anschreiben, hier auf FB & Insta.
AntwortenLöschenLG Kerstin
Hallo Kerstin
AntwortenLöschenich habe vor einigen Tagen auch Tannenschösslihonig gemacht (es war ein anderes Rezept, mit Zitronen). Irgendetwas scheine ich wohl falsch gemacht zu haben, denn mein "Honig" ist sehr sehr dunkel und recht herb. Entweder hab ich ihn zu lange gekocht (2 std./ 1lt) oder bei zu hoher Temperatur (hat immer schön geköchelt) da war die Masse ganz zäh... also wieder im Wasserbad flüssig gemacht und nochmals mit Wasser aufgekocht. Dann war er zu flüssig. Also das Ganze nochmals in die Pfanne, noch etwas Zucker rein und gekocht bis es jetzt von der Konsistenz her tip top ist, nur eben der Geschmack finde ich nicht so toll, eben recht herb.
Nun werde ich dein Rezept ausprobieren und hoffe etwas "besseren" Latwerge zu erhalten (sollte ein Abschlussgeschenk für die Lehrer meiner Kids werden).
Än liebe Gruess us dä Schwiiz
Hallo,
AntwortenLöschenich haben den Tannenspitzenhonig gerade vorgestern gemacht, halte dich BITTE peinlich genau an mein Rezept. Nicht zu hohe Hitze, immer rühren, kein Zucker mehr dazu, mit Ruhe und Bedacht köcheln lassen. Der "Honig" erhält seine Konsitenz erst nach dem Auskühlen, deshalb wundere dich nicht. Wenn die zwischendurch probierst, sollte er bernsteinfarben und von der Flüssigkeit her wie einreduzierter Sirup sein. Wenn er abkühlt, wird er immer dicker. Wenn du 1kg Zucker und 1 Liter Sud nimmst dauert es maximal 90 Min. bei keiner Hitze 5 oder 6.
LG Kerstin
Wenn Du Probleme hast schreib mir über Instagram kerstin_verbotengut, ich antworte schnellstens.
Liebe Kerstin
AntwortenLöschencih habe den Tannenspitzenhonig genau nach deinem Rezept gemacht und was soll ich sagen, er ist einfach PERFEKT geworden! Konsistenz - genau richtig, Farbe - schön bernsteinfarben, Geschmack - einfach leckkker!
Vielen Dank und freundliche Grüsse
Irene
Total ,lecker. Danke fūr das Rezept.
AntwortenLöschenMein Favorit, nach dem Goldmelissensirup nach Grossmutters Rezeptur, denn der schlägt alles.
AntwortenLöschenHallo Kerstin,
AntwortenLöschenbei mir gibt es leider keine Yannen (Region zu warm dafuer). Habe gerade an Kiefernspitzen gedacht, weil die gerade herauskommen. Aber die riechen zu harzig, und ueberhaupt nicht nach attraktiv. Nun meine Frage ... Hast Du es bereits mal mit Wachholder probiert? Der hat schon eher einen tannigen Geruch. Der waechst hier bei mir schon eher.
Vielen Dank von Thomas
Hallo Thomas, du kannst es, mit den Kieferspitzen ausprobieren, das funktioniert ebenfalls. Mit Wachholder habe ich noch nicht gearbeitet, da hab ich keine Quelle für ;( Leider aber aus meiner Heimat kenne ich dass, schau hier mal rein, vielleicht inspiriert es dich ja : https://eberle.ch/latwerge/
AntwortenLöschenLG Kerstin
Ich habe hier in einem Kommentar gelesen: "Fichte = Tanne". So nebenbei, Fichten und Tannen sind nicht das selbe. Können aber beide für den Honig verwendet werden. Bin auch gerade dabei, aus Fichtenschösslingen den Honig zu kochen. Lecker..... Wenn ich damit fertig bin, werde ich noch Fichtengelee probieren. Soll auch lecker sein. Vielen Dank fürs Rezept. LG Rike
AntwortenLöschenVielen Dank ;o)
Löschen