Sonntag, 29. September 2013

Zwetschgen ~ Chutney


 
Würzig, süß, sauer, fruchtig ... ein gutes Chutney ist eine wahre Geschmacksexplosion! 
Süss-saure Chutneys sind Würzpasten die aus Indien und Indonesien über England in unseren Küchen Einzug gehalten haben.   
Bei einem Chutney ist alles möglich und es gibt keinerlei Verbote, experimentiert doch einfach mal drauflos!
Selbst gemachte Chutneys, liebevoll verpackt und mit einem hübschen, selbst gestalteten Etikett, sind immer ein schönes Mitbringsel.
Zutaten :
500 g Zwetschgen 
  1 kleine rote Zwiebel
1 kleine Schalotte 
1 Knoblauchzehe*ist aber kein Muss
 1 Stück frischer Ingwer
 80 g Demerara Zucker
100 ml frisch, gepresster Orangensaft
 6 EL Balsamico Reduktion
 3 Sternanis
 je 1/4 TL gemahlene Nelken
 Ceylon - Zimt
Meersalz
Langer Pfeffer
gehackter Chili
gehackter Thymian
gehackter Rosmarin
 

Zubereitungsschritte:
Die Zwetschgen waschen und längs halbieren, den Stein entfernen und das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden. Schalotte, Zwiebel, Knobi und Ingwer schälen und fein würfeln. In einem Topf Demerara Zucker und Balsamicoreduktion unter Rühren erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Schalotte-Zwiebel-Knobi-Ingwer, Zwetschgen, Orangensaft und die Gewürze & Kräuter hinzufügen und alles bei kleiner bis mittlerer Hitze 30-40 Min. köcheln lassen, bis die meiste Flüssigkeit verkocht ist und die Masse eine marmeladenartige Konsistenz erreicht hat. Dabei immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt. 
Den Sternanis bitte entfernen!
 
Anschl. wird das Chutney mit Meersalz, Pfeffer und Chili gewürzt und in saubere Twist-Off-Gläser umgefüllt und sofort verschlossen. 
Die Gläser für 10 Min. auf den Deckel stellen und abkühlen lassen. 
Haltbarkeit :
Kühl gelagert ist das Chutney mindestens 6 Monate haltbar. 
Verwendung:
Das Chutneys eignet sich besonders gut zum Dippen oder als idealer Begleiter zu diversen Käsespezialitäten wie zum Bsp.: Fondue und Ziegen- oder Schafskäse. 
 Isst man aber auch zu indischen Currys und Naan-Brot.
Passt zu Fleischgerichten wie Hackbraten, Gegrilltem, gebratenem Rinderfilet und Wildgerichten.
 Es schmeckt aber auch zu Kartoffel- oder Steckrübenpuffern.
Tipp :
Damit man lange Freude an seinem selbst gemachten Chutney hat, ist es wichtig, dass alle Arbeitsgeräte absolut sauber und steril sind. Die Gläser und auch die Deckel, werden ausgekocht, bevor man das Chutney einfüllt. Das Chutney sollte unbedingt kochend heiß ins Glas gefüllt werden. 
Je weniger Sauerstoff in die Gläser gelangt, desto länger ist das Chutney haltbar ! 
Deshalb sollten auch die Gläser bis kurz unter den Rand befüllt und sofort verschlossen werden.

Pflaumentevent1

Mit diesem Rezept nehme Ich am Küchenplausch-Pflaumenevent teil.
 

1 Kommentar:

  1. WOW ... das klingt ja interessant. Toll, wie kreativ Du immer bist.

    Alles Liebe,
    Sonja

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