Montag, 16. Februar 2015

Nonnenfürzle


So kam das Nonnefürzle zu seinem Namen ...
 
korrekterweise müsste das Nonnefürzle - Nonnenfürtchen heißen, was sich von dem mittelniederdeutschen Wort "Nunnekenfurt" ableitet und soviel bedeutet wie "von den Nonnen am besten zubereitet". 
Ein Witzbold machte daraus den nicht so ganz salonfähigen Namen. Heute ist er ein überall gebräuchlicher Name, um den sich allerhand Legenden ranken. 

So soll bei einem Essen eine große Schale voll dieser duftenden Köstlichkeiten serviert worden sein, und ein alter Domherr und Feinschmecker griff sich gleich das größte heraus und sagte schmunzelnd : "Ich nehme das von der Oberin."

Zutaten :

500 g Mehl
30 g Hefe
60 g Zucker
1/4 Liter Milch
60 g Butter 
1 Prise Salz
4 Eier
100 g kleingehackte Sultaninen * kann man aber auch weglassen
Fett zum Ausbacken

Zubereitung :

Mehl in die Rührschüssel geben,  in der Mitte eine Vertiefung eindrücken, die zerbröckelte Hefe mit einem TL Zucker und etwas lauwarmer Milch dazugeben und mit etwas Mehl zum Vorteig verrühren.

Zugedeckt 30 bis 40 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen. 

Den Vorteig mit den restlichen Zutaten zu einem lockeren Hefeteig schlagen, abdecken und weitere 40 Minuten gehen lassen. 

Das Fett in einem Topf erhitzen und  mit einem Teelöffel Teigstücke abstechen und im heißen Fett goldbraun backen.

Mit dem Schaumlöffel herausnehmen und in Zucker oder Zucker & Zimt wälzen.

Nonnenfürzle schmeckt am besten mit Schlagsahne und Vanilleeis.

Kommentare:

  1. Hmmmh,

    ich glaube, ich würde die Fürzle lieben... eigentlich möchte ich es aber vermeiden, mit so viel Fett zu hantieren. Also schaue ich mir Deine Exemplare lieber nur an. Das geht auch nicht auf die Hüfte. ;)

    Liebe Grüße,
    Kerstin

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  2. Den Namen finde ich aber schon sehr genial! Das Rezept aber nicht weniger.

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