Montag, 21. April 2014

Moin : Ein Fischbrötchenblues-Krimi

 
Autor : Richard Fasten
Kriminalroman
Taschenbuch, Broschur, 320 Seiten, Deutsch
Erschienen : 11. April 2014
ISBN :  9783548285696
Direkt bestellen : Hier auch als E-Book
Preis : 9,99 [D] € 10,30 [A], sFr 13,90 
Autor :
Richard Fasten, Jahrgang 1966, wurde in Cham (Oberpfalz) geboren und studierte Geschichte, Philosophie, Archäologie, Kommunikationsforschung und Phonetik in Bonn. Er hat mehrere Sachbücher veröffentlicht und schreibt u.a. für radioeins sowie das rbb-Fernsehen. Richard Fasten lebt und arbeitet in Berlin und ruht sich in Vorpommern aus. 

Klappentext :

Provinz-Polizist Boris Kröger hat es nicht leicht. Kaum geschieht im beschaulichen Altwarp am Oderhaff mal ein Mord, schon steht das Dorf Kopf! Von wegen Sonne, Strand und glasklare Beweisketten: In Altwarp herrscht Anarchie! Oma Machentut terrorisiert mit ihrem Rollator die Straßen, der einzige Fischer im Dorf stammt aus den Bergen Anatoliens, eine Krimi-Autorin sucht Inspiration und stachelt die Dorfbewohner auf. Dabei hat Boris mit dem Mord an seinem ehemaligen Schulkameraden genug zu tun. Hier an der Fast-Ostseeküste ist die Welt wirklich nicht mehr in Ordnung. Aber die stolzen »Hinterküstler« haben noch immer jedem Wetter getrotzt!

 
Meine Meinung :
 
Das verschlafene Nest Altwarp ist eine ziemliche kleine Gemeinde, in der jeder jeden kennt. Der einzige Polizist der hier wirklich noch seiner Arbeit nachgeht ist Polizeimeister Boris Kröger. Sein Chef bereitet sich schon mal auf seinen Ruhestand vor, seinen Dienst nimmt er nur noch teilweise wahr, weil er mit dem Bau seines Hauses beschäftigt ist.
 
In Altwarp gibt es keine großen Verbrechen, das einzige was hier mal vorkommt, dass nachts Autospiegel von Fahrzeugen abgebrochen werden. Also nichts Großartiges.

Doch einen schönen Tages sticht Kröger mit seinem besten Freund Tarek aus Anatolien, dem einzigen Fischer des Ortes in See. Tarek ist davon Überzeugt Kröger von seiner Seekrankheit zu heilen indem er mit ihm einen schönen Ausflug auf seinem Kutter macht. Kröger hängt über der Reling und kotzt sich die Seele aus dem Leib als plötzlich, der Kutter von einer Yacht gerammt wird. Einer unbemannten Yacht, deren Besatzung aus ein paar Ratten besteht. Vom Bootsführer keine Spur ... was ist da passiert ?
 
Kröger beginnt zu ermitteln ... seine Ermittlungen betreffen die abgebrochenen Spiegel und natürlich die unbemannte Yacht. Sein Chef drückt ihm eine Begleitung aufs Auge, die Kriminalschriftstellerin Doris Pan mit ihren rot besohlten Highheels, ihrem schicken Flitzer und ihrer nervigen Art alles mehrfach abzufragen. 
Sie recherchiert für Ihren neuen Roman, deshalb begleitet sie den Dorfpolizisten Boris Kröger bei seinen Ermittlungen und wohnt auch noch bei Ihm und seiner Oma im Kapitänshaus.

Da Kröger alleine ermittelt bekommt er Unterstützung von Tarek, seiner Oma Machentut, die es faustdick hinter den Ohren hat. Kröger ist manchmal sehr genervt von seiner Oma, doch Sie sorgt dafür, dass es ihm gut geht. Und dem debilen pfefferminzblattkauenden Bürgermeister, Mandy Plüschke die ihre Cellulite-Beine in pinkfarbene Leggings quetscht und auf Tarek steht. Und dann ist da noch der Kirschner, der Nachbar, der für jede Lebenslage einen Spruch oder Geschichte auf Lager hat und mit Oma Machentut Rollator - Sex praktiziert, was auch immer dass sein mag ;)
 
Mein Fazit :
 
Boris Kröger hatte sofort meine Sympathien, es ist so witzig geschrieben und es macht Spass zu sehen wie aus dem bedröppelten Boris Kröger ein richtig taffer Kerl wird. Am Anfang tat er mir teilweise leid, wenn ihn seine Oma mit alten Geschichte auflaufen lässt und er an seinem Geburtstag eine Sexpuppe geschenkt bekommt. Andererseits war er aber auch ganz gemein, aber um das zu verstehen, muss man dieses Buch lesen.
Ich war lange auf dem Holzweg, ich hatte bestimmte Personen als Verdächtige im Auge, doch dann gehts zum Ende hin und genau da macht das Buch eine Wendung ... was mich mehr als überrascht hat. 
 
Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Sterne ... dieses Buch kann ich weiterempfehlen!
Mein herzlichen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars an den Ullstein Buchverlage und BlogDeinBuch.de
 
 

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